Frisch Auf! Münster

Monatsbericht der Bezirksvertretung Münster-Südost · Februar 2026

Münster-Südost: Baubeschluss für Begegnungsort im Yorkquartier

In ihrer Sitzung im Februar 2026 hat die Bezirksvertretung Münster-Südost weitreichende Beschlüsse für die Entwicklung des Stadtbezirks gefasst. Das Gremium beschloss einstimmig die Umgestaltung des ehemaligen Offizierskasinos im Yorkquartier zu einem Begegnungs- und Demokratieort, votierte jedoch auch für die Schließung zweier städtischer Kitas zum Ende des Kitajahres. Für die Menschen vor Ort bedeuten die Entscheidungen neue Freizeitmöglichkeiten und sicherere Schulwege, während die Anhörung zum städtischen Haushaltsplan mehrheitlich abgelehnt wurde.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

Sitzung vom Dienstag, 24. Februar 2026

  • Strategische Schulbauplanung der Stadt Münster

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung stimmte der strategischen Schulbauplanung der Stadt Münster einstimmig zu. Der Zehnjahresplan legt Prioritäten für künftige Neu- und Ausbauten an Schulen fest und dient als Basis für ein detailliertes Finanzierungskonzept. Für Münster bedeutet dies mehr Klarheit über bauliche Schulinvestitionen, wobei einzelne Bauprojekte später noch separat beschlossen werden müssen.

  • Strategien zur zukünftigen Planung der Kindertageseinrichtungen der Stadt Münster – Maßnahmen für ein stabiles und nachhaltiges Betreuungssystem

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig eine Neuausrichtung bei der Planung von Kindertageseinrichtungen. Angesichts sinkender Nachfrage und Leerständen in einzelnen Wohnbereichen soll die Ausbaustrategie angepasst werden, während freie Träger in den Jahren 2026 bis 2028 Übergangszuschüsse erhalten. Für Familien sichert dies die finanzielle Stabilität der bestehenden Betreuungsangebote.

  • Maßnahmen für ein stabiles und nachhaltiges Bildungs- und Betreuungsangebot der Kinderbetreuungseinrichtungen durch die Stadt Münster als Trägerin

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Einstimmig beschlossen wurde die Schließung der beiden städtischen Kitas Killingstraße und In der Alten Schule zum Ende des Kitajahres 2025/26. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass es für die Beschäftigten keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird und städtische Ausbildungsplätze erhalten bleiben. Für Eltern und Kinder bedeutet der Beschluss Anpassungen im städtischen Betreuungsnetz zum Abbau von Überkapazitäten.

  • Baubeschluss Begegnungs- und Demokratieort im Yorkquartier

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung fasste einstimmig den Baubeschluss zur Umgestaltung des ehemaligen Offizierskasinos im Yorkquartier zu einem Begegnungs- und Demokratieort. Zudem werden die Außenanlagen im zweiten Bauabschnitt des Bürgerparks York erneuert, wofür insgesamt rund 9,7 Millionen Euro investiert werden. Für die Anwohnerschaft entsteht damit ein neues Zentrum für Zusammenkunft, Kultur und Erholung.

  • Die Bezirksvertretung stimmte einstimmig der Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 660 in Gremmendorf-West zu. Das Areal am Albersloher Weg und Heumannsweg soll für ein neues Gewerbegebiet vorbereitet werden. Dies ermöglicht künftig die Ansiedlung und Erweiterung von Betrieben, um dem Mangel an Gewerbeflächen in Münster zu begegnen.

  • Wahl einer stellvertretendenSchiedsperson für den Bezirk 12 Münster-Wolbeck

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Ulrich Zoch wurde von der Bezirksvertretung einstimmig zur stellvertretenden Schiedsperson für den Bezirk Münster-Wolbeck gewählt. Die Nachbesetzung war erforderlich geworden, da der bisherige Stellvertreter zum ordentlichen Schiedsmann aufgerückt war. Bürgerinnen und Bürger in Wolbeck erhalten damit weiterhin eine vollständige Anlaufstelle für die außergerichtliche Streitschlichtung.

  • Verzicht auf die Sparmaßnahmen Nr. 43 und Nr. 51

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich eine Anregung an den Rat, zwei geplante Sparmaßnahmen im Schulbereich nicht umzusetzen. So sollen Schülerspezialverkehre weiterhin fahren und Badefahrten zum Schwimmunterricht nicht durch strikte Entfernungsgrenzen eingeschränkt werden. Dies soll Schülerinnen und Schülern verlässliche Schulwege garantieren und den Schwimmunterricht für Grundschulkinder absichern.

  • Treffpunkt Waldsiedlung e.V. nachhaltig unterstützen

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Einstimmig sprach sich die Bezirksvertretung dafür aus, die städtischen Zuschüsse für den Treffpunkt Waldsiedlung e.V. in Angelmodde nicht zu kürzen. Der Verein soll in den Jahren 2026 und 2027 wie ursprünglich vorgesehen mit rund 58.000 bzw. 59.000 Euro gefördert werden. Für die Menschen im Quartier bedeutet dies den Erhalt bewährter nachbarschaftlicher Angebote und Hilfen für Familien.

  • Twenhövenweg und Uferstraße in Stand setzen und Bürgersteige erstellen

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Münster-Südost hat einstimmig beschlossen, dem Rat der Stadt die zügige Instandsetzung des Twenhövenwegs und der Uferstraße sowie den Bau fehlender Bürgersteige zu empfehlen. Die Straßen weisen erhebliche Schlaglöcher auf und dienen unter anderem als Schulweg nach Wolbeck und Angelmodde. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit und Bedingungen für Fußgänger sowie Radfahrende zu verbessern.

  • Anhörung gemäß § 37 Abs. 4 GO NRW zum Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 sowie Ergebnis- und Finanzplans bis 2030

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    In der Bezirksvertretung Münster-Südost wurde die Anhörung zum Entwurf des Haushaltsplans 2026/2027 sowie des Ergebnis- und Finanzplans bis 2030 mehrheitlich abgelehnt. Nähere inhaltliche Einzelheiten zur Entscheidung liegen in den Sitzungsunterlagen nicht vor.