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Monatsbericht der Bezirksvertretung Münster-Mitte · Januar 2026

Münster-Mitte: Bewohnerparken für zwei Viertel und Umbau der Hörsterstraße beschlossen

In ihrer Sitzung im Januar 2026 hat die Bezirksvertretung Münster-Mitte wichtige Weichen für den Verkehr und die Stadtentwicklung gestellt. Neben der Einführung von Bewohnerparkzonen in Pluggendorf und im Erphoviertel stimmte das Gremium dem millionenschweren Umbau der Hörsterstraße sowie dem Konzept zur Rettung des Aasees zu. Feste Schaltzeiten für das Licht an der Kanalpromenade wurden hingegen abgelehnt, während für weitere Straßen Maßnahmen zur Verkehrssicherheit geprüft werden sollen.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

Sitzung vom Dienstag, 20. Januar 2026

  • Schaltzeiten adaptive Beleuchtung Kanalpromenade

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hat die vorgeschlagenen festen Schaltzeiten für die adaptive Beleuchtung entlang der Kanalpromenade mehrheitlich abgelehnt. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, das Licht morgens ab 5 Uhr bis Sonnenaufgang sowie abends von Sonnenuntergang bis 24 Uhr einzuschalten, um Rücksicht auf geschützte Fledermausarten zu nehmen. Wie die Beleuchtungszeiten für Radfahrende und Spaziergänger künftig geregelt werden, bleibt damit vorerst unentschieden.

  • Einrichtung Bewohnerparken im Quartier Pluggendorf

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Im Quartier Pluggendorf wird eine neue Bewohnerparkzone im sogenannten Mischprinzip eingerichtet, wie die Bezirksvertretung mehrheitlich beschlossen hat. Damit soll der knappe Parkraum im Viertel neu geordnet und der Parksuchverkehr eingedämmt werden. Für Anwohnende wird das Parken künftig über Parkausweise geregelt, während für externe Fahrzeuge Parkbeschränkungen und Gebühren gelten.

  • Einrichtung Bewohnerparken im Erphoviertel

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung hat sich mehrheitlich für die Einführung einer Bewohnerparkzone im Erphoviertel zwischen Gartenstraße, Bahntrasse und Niedersachsenring ausgesprochen. Durch das Parkraumkonzept soll der Parkdruck in den dichten Wohnstraßen reduziert und Flächen zugunsten der Nahmobilität geordnet werden. Auswärtige Autofahrende müssen sich künftig auf Parkgebühren und Beschränkungen im Viertel einstellen.

  • Hörsterstraße - Zukunft StadtRaum Martiniviertel - Beschluss verkehrstechnischer Entwurf -

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Umgestaltung der Hörsterstraße im Martiniviertel hat eine wichtige Hürde genommen: Die Bezirksvertretung stimmte dem verkehrstechnischen Entwurf einstimmig zu. Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro, von denen der Großteil durch Fördermittel gedeckt werden soll. Das Vorhaben zielt darauf ab, den Straßenraum für Fußgänger, Radfahrer und den Stadtteil neu aufzuteilen und aufzuwerten.

  • Fortführung Resilienzstrategie und Handlungskonzept für den Aasee

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Maßnahmen zur Rettung und ökologischen Stabilisierung des Aasees werden weitergeführt, wozu die Bezirksvertretung einstimmig grünes Licht gab. Dafür sind im städtischen Haushalt jährliche Aufwendungen von durchschnittlich rund 130.000 Euro für Unterhalt und Pflege eingeplant. Münsteranerinnen und Münsteraner sollen so von einer verbesserten Wasserqualität und einem intakten Naherholungsgebiet profitieren.

  • Adaptive Beleuchtung für die Gasselstiege

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Stadtverwaltung soll eine umwelt- und tierfreundliche adaptive Beleuchtung für die Gasselstiege und den Koburger Weg prüfen, wie die Bezirksvertretung einstimmig bei wenigen Enthaltungen beschlossen hat. Ziel ist ein Konzept, das die Sicherheit auf dem Weg gewährleistet, zugleich aber die Störung von Tieren und die Lichtverschmutzung minimiert. Als Sofortmaßnahme soll kurzfristig ein weißer Randstreifen zur besseren Orientierung auf der Strecke markiert werden.

  • Verkehrssicherheit erhöhen - Lebensqualität steigern

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Verwaltung wurde von der Bezirksvertretung mehrheitlich beauftragt zu prüfen, wie mehrere Wohnstraßen vom Durchgangs- und Schleichverkehr befreit werden können. Im Fokus stehen dabei unter anderem Abschnitte der Augusta-, Schiller- und Friedrich-Ebert-Straße, für die beispielsweise Einbahnstraßenregelungen oder Durchfahrtssperren untersucht werden. Das soll die Unfallgefahren für Radelnde senken und den Verkehrslärm für die Nachbarschaft verringern.

  • Verkehrssicherheit für den Radverkehr in der Einsteinstraße erhöhen

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Radverkehrssituation auf der Einsteinstraße soll verbessert werden; einen entsprechenden Antrag beschloss die Bezirksvertretung einstimmig. Die Verwaltung soll insbesondere Lösungsvorschläge gegen Sichtbehinderungen durch geparkte Wohnmobile an der Hittorfstraße vorlegen. Zudem sollen bauliche Anpassungen geprüft werden, um überhöhte Autogeschwindigkeiten zu bremsen und Radfahrenden das sichere Queren der Straße zu erleichtern.