Ausschüsse & Rat · 25. – 31. Januar 2026
Münster: Grünes Licht für Neugestaltung der Hörsterstraße und neues Bewohnerparken
Von Frisch Auf! Münster · · aktualisiert
In der letzten Januarwoche standen wichtige Verkehrs- und Stadtplanungsprojekte im Fokus der politischen Gremien in Münster. Neben der Neugestaltung der Hörsterstraße wurden unter anderem neue Bewohnerparkzonen für Pluggendorf und das Erphoviertel auf den Weg gebracht. Zudem befassten sich die Ausschüsse mit dem barrierefreien Ausbau von Haltestellen und inklusiven Wohnformen.
10 Beschlüsse in 2 Gremien.
Anträge der Fraktionen
In dieser Woche wurde über keine Anträge der Fraktionen abgestimmt.
Gezählt werden Anträge, über die abgestimmt wurde; gemeinsame Anträge zählen bei jeder beteiligten Partei. Personalanträge (z. B. Umbesetzungen in Gremien) zählen nicht, weil sie praktisch immer angenommen werden. Zum Prüfen eine Partei anklicken – dann erscheinen alle gezählten Beschlüsse mit Link ins Ratsinformationssystem.
Ausschuss für Verkehr und Mobilität
Der Ausschuss beschloss unter anderem den Entwurf zur Neugestaltung der Hörsterstraße, neue Bewohnerparkzonen in Pluggendorf und im Erphoviertel sowie die Erneuerung der Westhoffstraße und der Haltestelle Wolbeck Ehrenmal. Ein Beschlussvorschlag zur nächtlichen Abschaltung der Beleuchtung an der Kanalpromenade wurde hingegen einstimmig abgelehnt.
Sitzung vom Mittwoch, 28. Januar 2026
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Hörsterstraße - Zukunft StadtRaum Martiniviertel - Beschluss verkehrstechnischer Entwurf -
Einstimmig beschlossenDer Ausschuss hat den verkehrstechnischen Entwurf zur Neugestaltung der Hörsterstraße im Martiniviertel einstimmig beschlossen. Für die Umgestaltung sind Planungs- und Baukosten von rund 7,1 Millionen Euro veranschlagt, die zu großen Teilen über Fördermittel finanziert werden sollen. Ziel ist eine städtebauliche und verkehrliche Aufwertung des Quartiers für die Bürgerinnen und Bürger.
- #Martiniviertel
- #Hörsterstraße
- #Straßenumgestaltung
- #Verkehrsplanung
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Einrichtung Bewohnerparken im Quartier Pluggendorf
Mehrheitlich beschlossenIm Quartier Pluggendorf wird künftig eine Bewohnerparkzone im Mischprinzip eingerichtet, was der Ausschuss mehrheitlich beschlossen hat. Mit der Maßnahme soll der Parkdruck für Anwohnerinnen und Anwohner gemindert und der öffentliche Straßenraum neu geordnet werden. Für die Einführung investiert die Stadt in neue Beschilderungen und Informationsmaterialien.
- #Bewohnerparken
- #Pluggendorf
- #Parkraumkonzept
- #Verkehrsberuhigung
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Einrichtung Bewohnerparken im Erphoviertel
Mehrheitlich beschlossenDer Ausschuss hat mehrheitlich die Einführung einer Bewohnerparkzone im Mischprinzip für das Erphoviertel beschlossen. Die Regelung gilt für das Areal zwischen Gartenstraße, Bahnlinie und Niedersachsenring. Damit soll das Parken für die dortige Bevölkerung erleichtert und der Parksuchverkehr im Viertel reduziert werden.
- #Bewohnerparken
- #Erphoviertel
- #Parkraum
- #Verkehrsordnung
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Westhoffstraße - Grundhafte Erneuerung zwischen Dauvemühle und der Brücke Kinderbach - Planungsbeschluss -
Einstimmig geändert beschlossenDie Westhoffstraße wird zwischen Dauvemühle und der Brücke Kinderbach grundhaft saniert, was der Ausschuss einstimmig in geänderter Form beschlossen hat. Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und der Radweg zur Vermeidung von Konflikten verlegt. Zudem entstehen neue Abstellplätze für Fahrräder, Lastenräder und E-Roller.
- #Westhoffstraße
- #Straßensanierung
- #Barrierefreiheit
- #Radwege
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Der Ausschuss stimmte dem barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle „Wolbeck Ehrenmal“ sowie der Gehwege zwischen Am Borggarten und der Angelbrücke einstimmig zu. Die Baumaßnahme kostet rund 245.000 Euro und wird teilweise durch Landesfördermittel finanziert. Der Umbau soll vor allem älteren Menschen an einem dortigen Seniorenheim sowie mobilitätseingeschränkten Fahrgästen zugutekommen.
- #Barrierefreiheit
- #Bushaltestelle
- #Wolbeck
- #Gehwege
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Schaltzeiten adaptive Beleuchtung Kanalpromenade
Einstimmig abgelehntEin Beschlussvorschlag zu ganzjährigen Schaltzeiten der adaptiven Beleuchtung an der Kanalpromenade wurde vom Ausschuss einstimmig abgelehnt. Vorgesehen war ein Ausschalten der Beleuchtung zwischen 24 Uhr und 5 Uhr, um Belange des Fledermausschutzes und des Radverkehrs abzuwägen. Für Radfahrende und Naturschutz bleibt die Regelung damit vorerst unverändert.
- #Kanalpromenade
- #Beleuchtung
- #Radverkehr
- #Artenschutz
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Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung D/0015/2025 zur Änderung der "Allgemeinen Vorschrift zur Festlegung des Deutschlandtickets als Höchsttarif" ab 01.01.2026
Einstimmig beschlossenDer Ausschuss hat eine Dringlichkeitsentscheidung zur Anpassung der Tarifvorschriften für das Deutschlandticket ab dem 1. Januar 2026 einstimmig genehmigt. Die Entscheidung regelt die formale Festlegung des Tickets als Höchsttarif im Stadtgebiet. Damit wird der verlässliche tarifliche Rahmen für Fahrgäste des Nahverkehrs in Münster fortgeführt.
- #Deutschlandticket
- #ÖPNV
- #Tarifbestimmungen
Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung
Die Kommission beschloss mit Änderungen den Entwurf für die Hörsterstraße sowie Vorgaben für inklusive Wohnmöglichkeiten und barrierefreies Bauen. Zudem stimmte das Gremium mehrheitlich für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Wolbeck Ehrenmal.
Sitzung vom Mittwoch, 28. Januar 2026
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Die Kommission hat sich mehrheitlich für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Wolbeck Ehrenmal“ und der angrenzenden Gehwege ausgesprochen. Die Umgestaltung soll Menschen mit Behinderungen und Gehbeeinträchtigungen den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr nahe einem Seniorenheim spürbar erleichtern.
- #Barrierefreiheit
- #Inklusion
- #Haltestellenausbau
- #Wolbeck
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Hörsterstraße - Zukunft StadtRaum Martiniviertel - Beschluss verkehrstechnischer Entwurf -
Einstimmig geändert beschlossenDie Kommission hat den verkehrstechnischen Entwurf zur Neugestaltung der Hörsterstraße im Martiniviertel einstimmig mit Änderungen beschlossen. Die Gesamtmaßnahme umfasst voraussichtlich Planungs- und Baukosten von rund 7,07 Millionen Euro, denen etwa 4,11 Millionen Euro an Fördermitteln gegenüberstehen. Ziel ist die städtebauliche und verkehrliche Umgestaltung des Straßenraums.
- #Hörsterstraße
- #Verkehrsplanung
- #Stadtentwicklung
- #Martiniviertel
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Inklusive Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung schaffen – Barrierefreiheit und Inklusion als Grundlage der Planung und des Bauens verankern (AKIB/0004/2025)
Einstimmig geändert beschlossenDie Kommission hat den Bericht zur Verankerung von Inklusion und Barrierefreiheit bei Wohnbauprojekten und der Stadtplanung einstimmig mit Änderungen beschlossen. Ziel ist es, neue Wohnquartiere barrierefrei und sozial integrativ zu gestalten, sodass Stadträume für alle Menschen zugänglich und lebenswert sind. Dabei sollen unter anderem reizarme Grünflächen, Nachbarschaftsplätze und eine fußläufige Nahversorgung berücksichtigt werden.
- #Barrierefreiheit
- #Inklusion
- #Wohnungsbau
- #Stadtplanung